Carina Dörr fliegt allen davon und gewinnt den Titel im Hochsprung
Julia Schlegl wird zweifache Vizemeisterin im Weitsprung und über 200m
Ochenbruck, 09.01.2011 – Mit einem Titel im Hochsprung durch Überfliegerin Carina Dörr, zwei Vizemeisterschaften von Julia Schlegl im Weitsprung und 200 Meter Sprint sowie einem vierten Platz von Sebastian Ziegler im Weitsprung legte das TSV Trio einen gelungenen Start bei den nordbayerischen Hallenmeisterschaften der A – Jugend unter dem Hallendach in Fürth hin.
Carina Dörr deklassierte die gesamte nordbayerische Konkurrenz im Hochsprung der weiblichen Jugend A. Als Dörr bei einer Höhe von 1,62 Meter in den Wettkampf einstieg, mussten schon einige Springerinnen kapitulieren. Als die Latte auf 1,65 Meter aufgelegt wurde, sah man nur noch Carina springen. Die nächste Höhe von 1,68 Meter ließ sie aus und schonte sich für die Höhe von 1,70 Meter. Im dritten und letzten Versuch blieb die Latte liegen und sie holte sich überlegen den Sieg mit acht Zentimeter Vorsprung.
Julia Schlegl macht wohl auch das Fliegen Spaß; aber nicht in die Höhe sondern in die Weite. Die nordbayerische B-Jugendmeisterin im Weitsprung mischte in der höheren Klasse vorne ganz schön mit. Angespornt von der Leistung ihrer Freundin segelte Julia im vierten Versuch auf eine Weite von 5,34 Meter auf den zweiten Platz unter 18 Teilnehmerinnen.
45 Minuten nach dem Weitsprung stellte sie sich in den 200 Meter Zeitendläufen der Konkurrenz. Trainer Sebastian Ehrhard sah einen couragierten Sprint von Julia auf dem 200 Meter Oval. „Ich bin so überrascht. Die Anfeuerungsrufe waren einfach fantastisch“, sagte die 16 Jahre alte Schwarzenbruckerin und freute sich über die zweite Vizemeisterschaft.
Sebastian Ziegler unterstrich sein Sprungtalent diesmal nicht im Hochsprung sondern im Weitsprung. Beide Wettbewerbe lagen nur 15 Minuten auseinander, so dass sich Ziegler mit seinem Trainer Ehrhard für den Weitsprung einigten. Im zweiten Anlauf landete Sebastian in der Grube auf 5,99 Meter. Im letzten Versuch wiederholte er diese Weite nochmals. Am Ende war es dann doch kein Podestplatz sondern der ungeliebte vierte Rang. Ergebnisse

